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Montag, 3. Januar 2011

The Adventures of Jens and Stewwan - Part IX - Gator Country

huhu... alle gute reingerutscht ins neue Jahr? schön, wir nämlich auch, entgegen aller hoffnungen werden wir wohl doch nach deutschland zurück kommen... wir lassen es uns jetzt noch die letzten tage gut gehen, warn bis heute morgen auf den Florida Keys und sind inzwischen in Fort Lauterdale angekommen...

Ich muss mich aktuell richtig zwingen, hier was längeres rein zu schreiben, da ich abends meistens überhaupt keine böcke habe, das zu tun und lieber die zeit mit abhängen, lesen, quatschen, filme gucken oder sonst irgendetwas unsinnigem verbringe... seht es mir also nach, wenn ich vor allem die letzten Tage nicht wirklich ausschweifend zusammenfasse.

Wir waren ja in den Everglades stehen geblieben (was man im übrigen nicht machen sollte)... Von Naples ging es direkt nach Everglade City, einem kleinen Fischerdorf, wo man genau zwei Dinge tun kann: Touren buchen und essen. Da wir ja tolle touris sind, machten wir natürlich beides... Also los zur Anlegestelle, schnell noch der Ranger-Tante zugehört, die die spannende Geschichte von der Python zum besten gab ... Nach dem Motto "...bringt bitte nicht alle eine riesen-schlange in ein für sie neues Öko-System, die fressen dann immer aneinander rum..." das Viech und der Gator sind ja im ständigen Schwanzvergleich, wer hier der dickste Brocken in der Hood ist... Schönes Ding, dann aber los zur Bootstour zu den 10.000 Islands... Das sind Mangroven-Inseln, die sich über eine riesige Fläche in den Everglades ausbreiten... naja, der rest war halt umher-geschippere mit den anderen Touris, haben noch Delphine gesehen und erneut einen Fall von völlig grenzwertigen Kälteempfinden der Bootsleute... Der Typ mit der Skimaske hat den letzten Macker ja echt noch getoppt... :)
Zurück im Hafen ging es direkt zum Alligator-Essen, natürlich frittiert, wie hier ja alles Essen ist. Daher kommt auch der name "Fry-Day", der im späten 18. Jahrhundert ja dann auch in europa übernommen wurde und das Ende der Arbeitswoche einläutet. Ein Gator schmeckt übrigens wie...Gator...kann man nicht sagen, auf jeden Fall lecker. Dann ging es wieder ins Auto und weiter über den "Tamiami Trail", wie der Highway 41 auch genannt wird... der geht direkt durch die Glades und überall am Rand sind Air-Boat Vermietungen... Nach einem kleinen Abstecher in den Schlamm und dank Rally-Pilot Jens auch erfolgreicher Tour über die "Rough Road" durften wir dann auch endlich über die See-Prärie driften... War echt eine coole Sache, auch wenn es wahrscheinlich total schädlich für die Umwelt dort ist. Aber ich kann mich ja nicht um alles kümmern... :)
Nächster tag ist kurz erzählt... wir fuhren diesmal von der anderen Seite in die Glades, nach Flamingo... Dort gab es dann nur ein Welcome Center, der aussah, als wäre gestern erst der letzte Hurricane durchgezogen... Die Amis hatten gefühlte 3 Kanus und 5 Fahrräder zu vermieten, aber nach etwas warten und Glück bekamen wir doch ein 4 Mann Boot zu zweit... Echt unklar, man denkt ja, dass das touristisch usgebaut wäre... aber der gemeine Ami fährt ja Motorboot... grr, ich weiß gar nicht, wie vielen wir ausweichen mussten... Wir waren dann gute 3 Stunden landeinwärts unterwegs und ließen uns einfach ein wenig treiben... blöd war dann die Rücktour gegen die Strömung, aber da unsere Adonis-Körper ja gestählt sind, waren wir auch nur ganz kurz völlig fertig danach :) Dann gab es noch Sonnenuntergangs-Heimfahrt nebst Milkshake bei "Robert is here", einer absolut abgefahrenen Obstbude... Ein Muss, wenn man hier vorbei kommt... dann noch zu BK und ab ins Motel nach Florida City.
Der letzte tag war dann auch noch mal sehr geil... Erst auf zum Biscayne National Park, der tollerweise zu 95% im Wasser liegt... Und da wir echt genug hatten von geführten Boot-Touren ging es nach 5 Alibi-Fotos weiter zum Shark Valley. Dort hat man durch den installierten Turm tolle Aussicht auf die Glades und überall Alligatoren... Sehr abgefahren, leider auch alle Fahrräder dort, so dass wir nur eine Tour per Shuttle buchen konnten... Da die erst 2 Stunden später ging, nutzen wir die Zeit mit nichtstun und dann ging es irgendwann endlich los: War aber eine gute Entscheidung, der Guide war spitze, lustig und absolut informativ... man bekam wirklich einen kleinen einblick in die Flora und Fauna... Und erwähnte ich schon die ganzen Gators? Wir blieben noch bis fast zum Ende im Park und machten uns dann mit einbruch der dunkelheit wieder zurück.

Huch, jetzt ist es doch schon wieder eine ganze Menge geworden, dann gibt es den Rest morgen, soviel ist ja nicht mehr passiert. So stay tuned!

Mittwoch, 29. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part VIII - Christmas in Little Italy

Tach auch. Also auf zum nächsten Kapitel der Reise:

Wo waren wir… ach ja, weihnachten. Der Christmas Day ist ja ähnlich wie in good old germany ein Tag der Familie… Und da wir die ja nicht zufällig einstecken hatten, war es für uns auch kein besonderer Tag… wir brachen also früh unsere Zelte ab in Tampa und fuhren los in Richtung Süden… Und da stand als nächstes Sarasota auf dem Programm… Die Stadt ist recht berühmt für ihre Kunstszene und bietet durchaus einen reizvollen Anblick… Also Auto abgeparkt am Jachthafen und auf zu einem kleinen x-mas Spaziergang durch den nahen inselpark… schönes Fleckchen Erde, auch gut besucht von umherstreunenden Familien, die sich gegenseitig „Merry Christmas“ und andere Banalitäten an den Kopf warfen, so wie das die Amis ja ständig tun… Die sind alle immer so freundlich und entschuldigen sich für alles und jeden, selbst wenn du ihnen wahrscheinlich direkt eine Schelle gibst… schließlich könnten sie ja im weg gestanden haben… Naja, dann weiter in die Innenstadt, um die Sehenswürdigkeiten zu bestaunen… davon gab es dann er weniger, es war irgendwie wie in einer Szene aus „I am legend“ nur ohne Zombies… die Straßen menschenleer, alles war zu, nichts zu sehen, nur zwei vereinzelte Cafés hatten wenige stunden geöffnet… gruselig, und auch nicht wirklich einladend, den Abend zu erwarten. Daher ab in den dodge und weiter…

Die Straße führte uns nach Venedig, da wollte ich ja schon immer mal hin… Venice Beach ist aber nicht nur eine Modemarke sondern auch eine chillige kleine Stadt… berühmt ist sie unter anderem dafür, dass man hier an den Stränden haifischzähne finden kann… die werden hier wohl aus irgendeinem tollen Grund nämlich angeschwemmt… wahrscheinlich wohnt hier auf einem Atoll davor die zahnfee, wer weiß das schon… auch hier ging es erst mal an den Strand um noch die letzten tollen Sonnenstrahlen zu haschen…bis auf ein paar wenige Leute war aber auch hier alles ausgestorben, und was wir noch schmerzlich feststellen durften: es waren auch alle Läden zu, alle Restaurants, sogar Burgen King und Co…. Katastrophe… wir sind echt eine Stunde durch die Stadt gefahren um was essbares aufzutreiben… ist eine feine Sache für die Angestellten, die so ja mit ihren Familien feiern konnten… naja, schlussendlich waren wir dann in einem „Familien-Restaurant“, wo sowohl Bedienung als auch 99 % der Gäste mindestens 100 Jahre alt waren... aber gut, in der not :) Selbstredend war damit auch die abendgestaltung eher auf das fernsehprogramm und leises anstoßen mit dem restlichen budweiser ausgerichtet … auch nett!

Am nächsten morgen war dann die welt ein wenig normaler, somit konnten wir dann auch auf Haifisch-Zahn-Suche gehen… nach erfolgreicher jagd und noch zusätzlich mit einem neuen spielzeug für den funkmaster (Bucky Balls) ging es wieder auf die Interstate und weiter in italien. Diesmal landeten wir in Naples, einem beschaulichen Ort für Super-Reiche… Überall County-Club-Häuser, über 50 Golfplätze um die ganze Stadt verteilt… Die Stadtbesichtigung bot somit auch fette Herrenhäuser, diverse abgefahrenes Klientel und natürlich dicke Autos… Zu unserer Freude auch viele neue mit blau-weißem Propeller… J Naples ist echt super-teuer, was ich auch an einem kalten ekligen „Cappuccino“ für dann aber 5$ erfahren durfte… Wären wir mal lieber standardmäßig zum Starbucks L Wir vertagten die Mini-Golf Aktionen auf den nächsten Tag, weil uns die Dunkelheit wieder zum Rückzug zwang… Das Motel war diesmal auch richtig feudal, mit tollen Betten, Möbeln und Flatscreen… So ließ es sich aushalten.

Gestern war dann eigentlich nichts wirklich erwähnenswertes… Wir waren Mini-Golf spielen, ein witziger Parkours mit 36 Löchern und gefühlten 1200 Kindern… Dann ging es mal wieder ins Outlet, wo der Großteil des restlichen Tages draufging und ich Jens wieder durch die Läden zerrte… Aber: Endlich habe ich meine Oakley-Sonnenbrille, was ja (Sascha und Jens können ein Lied davon singen) mit meiner Nase eigentlich so gut wie unmöglich ist J )

Nach einem unfreiwilligen Abstecher in die Everglades (nach einer verpassten Ausfahrt kam erst mal 30 km überhaupt keine mehr, MeckPomm high live) checkten wir dann wieder im Motel ein und planten unsere restlichen Unterkünfte in Miami und die nächsten Tage in den Everglades.

Damit entlasse ich euch wieder in die gedankliche Freiheit. Viele Grüße an alle, jetzt sind es nur noch 9 tage :(

Stay tuned!

PS: Bilder sind wieder so eine Sache mit dem WIFI hier... Morgen neuer Versuch


Montag, 27. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part VII - East Coast vs. West Coast

good evening everybody! Bevor ich wieder in meine faule phase gerate, will ich mal noch ein paar tage der reise zusammenfassen, denn es ist inzwischen ja auch eine weile her, dass wir in Daytona weilten... Inzwischen sind wir an der Westküste von Florida... Aber dazwischen liegen ja einige Meilen und natürlich die Weihnachts-Feiertage... ich fang einfach mal an:

In Daytona Beach aufgewacht,ging es erst mal zum Hello Kitty Kater-Frühstück... im Gegensatz zu den Chinesen sind wir ja zivilisiert und so gab es Bagels mit "was drauf", soll heißen Frischkäse, der treffenderweise "Cream Cheese" heißt und sowas wie Kaffee. Nebenbei durften wir uns anhören, wie der stark pigmentierte Rezeptionstyp mit einer noch stärker pigmentierten Freundin seine beziehungsprobleme austauschte... Schön. Wieder was gelernt. Also am besten nicht jeden abend die alte schlagen und fremdgehen. Und ich wunder mich... naja. Dann ging es los zur "Daytona 500" Rennstrecke, was ja neben betrunkenen Minderjährigen beim Spring Break das Image der Stadt prägt. Haben wir dann auch einfach gefunden...nett auch, dass die kostenlose Führung laut Reiseführer inzwischen 12 $ kostete... Dafür hätte man auch wahrscheinlich mal mit nem Shuttle durch die Boxengasse fahren dürfen... Am verwendeten Plusquamperfekt (das wollte ich schon länger mal einbauen) läßt sich einfach erkennen, dass wir nach einem herzlichen "fuck off" weiter fuhren, um uns wenigstens den tollen Leuchtturm anzuschauen. Blöd, dass es total bewölkt war und auch dort die Preise auf stolze 5 $ geklettert waren... Thanks a lot, Daytona, we're leaving...

Also dann wieder zurück auf die Straße, und auf nach Westen. Sowas ist dem Ossi ja stets ein Bedürfnis und so ritten wir nach vergleichsweise kurzer Fahrt in Tampa ein. Da es noch früh am tag war (man kann hier eigentlich nur bis um 17 Uhr was machen, dann ist fast alles geschlossen und es ist ja dann auch dunkel) checkten wir im Motel ein und fuhren downtown. In Tampa selbst gibt es ein tolles Szeneviertel, Ybor City. Die von spanischen Einwanderen geprägten Strassenzüge sind absolut sehenswert und boten uns Kulissen für viele Bilder und einen schönen Nachmittag... Da jedoch wie immer sich das Ganze auf drei Straßen beschränkt, wo es etwas lebhafter ist, speicherten wir uns das für den nächsten Abend ab (Christmas Eve) und fuhren weiter in die Innenstadt.
Dort war dann am Fluss (auch sowas, wo IMMEr was geht bei den Amis) noch die nächsten empfohlenen Plätze... Ein Konglomerat an Läden und Restaurants namens "Channelside Bay Plaza"... schön, aber in unseren Augen jetzt auch nicht soooo toll, und so langsam war Tampa damit abgehakt... Klingt krass, ist aber so, die Stadt hat rein touristisch wenig zu bieten... Ein kino gabs da auch, aber wir hatten nicht so wiklich Böcke, ausserdem war die Vorstellung noch 2 Stunden hin. Einen Menschenmasse vor den dortigen Docks zog jedoch dann noch mal unsere Aufmerksamkeit auf sich... Wir bekamen heraus, dass die Leute auf die Ankunft der "Lightened Boat Parade" warteten. unglaublicherweise waren das beleuchtete Schiffe, die da total verrückt lang geschippert sind... Wahnsinn... Und das war das Highlight für diesen Tag, immer mehr Leute zog es dahin... Wenn ich mir vorstelle, dass wir eine taschenlampe dabei gehabt hätten, hätte man uns wahrscheinlich ein Denkmal gebaut... Somit ging es diemal schon etwas eher zum Abhängen ins Motel, was aber der Erholung sicher keinen Abbruch tat :)

Next day: Holy Evening... Der Tag sollte natürlich standesgemäß in der Sonne am Strand ablaufen, so wir ihr das sicher auch zuhause gemacht habt. Also nach dem Ausschlafen und Frühstück auf nach Clearwater und seinen endlosen Stränden. Nun ist es nicht so warm, dass wir uns hier in badehose an den Strand legen können, aber ist ja trotzdem T-Shirt/kurze Hose Wetter... Und da muss man halt eben an den Strand. nach einigen Irritationen aufgrund mangelnder Beschreibung unseres Ziels im reiseführer kamen wir auch endlich im Honeymoon Island State Park an... Natürlich ist nur der Tod umsonst (den ich den kapitalistischen Säcken schon des Öfteren gewünscht habe...aber es ist ja Weihnachten) und so durften wir gleich mal 8 $ Eintritt bezahlen. Eintritt heißt, dass du weiter fahren darfst (ganze 3 Straßen) und dann dort weiter Geld ausgeben musst... Drin biste ja eh... Eigentlich wollten wir ja Kajak fahren und rüber zu den Mangroven-Fjorden des Caladesi Islands paddeln... Das ging natürlich nicht direkt (klar eigentlich) sondern wir mussten erst mit der Fähre (12 $) rüber AUF die Insel. *grübel* Okay, und dann hätten wir uns für 20 $ (pro Person) auf ein niedliches kleines Plastik-Kajak leihen können, um dann genau eine Stunde damit zu .fahren...denn dann ging die letzte Fähre zurück. Da dass alles andere als Entspannung geheißen hätte, beschränkten wir uns auf eine ausgiebige Besichtigung der wunderschönen Insel auf dem "Natural Trail"... Witzigerweise war der anfangs betoniert :) War aber dann echt geil, ein Paradies, und es gab halt eine Karte und jeweils beschreibungen zu den einzelnen Gewächsen und Besonderheiten. Das Wetter spielte auch mit und so war es noch ein schöner Nachmittag. Zurück dann wieder mit der Fähre, auf der der geilste Typ überhaupt bisher arbeitete. Gut, es war windig, aber der Typ sah aus, als bräche er auf eine zu einer Polarexpedition auf... Fellparka, Handschuhe, Allwetterhose... so geil :)
Dann ging es zurück nach Clearwater Beach, wo am Pier der Sonnenuntergang gefeiert wurde. Dort waren überall Künstler und Nippes-Stände, war aber allemal den Besuch wert.
Dann ging es zurück ins Motel, umziehen und auf für den Abend nach Ybor City. Wir dachten, dass die Amis zumindest später am Abend aus ihren Löchern kriechen würden und die Bars gefüllt wären... Blowcake, im Endeffekt saßen wir beinahe alleine in einer sehr coolen Bar mit Live-Mucke und tranken unser Weihnachts-Bier... Das wurde auch zur späteren Stunde nicht wirklich besser, und so liefen wir noch ein paar Bars ab, mit dem selben Ergebnis überall. Einzig die 3 Clubs waren mit anstehenden Amis gesegnet. Da wollten wir nur aber wirklich nicht rein diesen Abend und so machten wir uns einen schicken Abend mit unserem restlichen Bieren im Motel... Wir schenkten uns gegenseitig ein Lächeln zu Weihnachten... Ansonsten war es wie zuhause, dumm quatschen, Bier trinken, Film gucken... Viele Grüße nach Uder an dieser Stelle :)

und damit soll es das erst mal wieder gewesen sein, morgen versuche ich dann, bis auf den aktuellen Reisetag heran zu kommen :) So stay tuned, freut euch mit uns und fühlt euch schlecht wegen dem ganzen Essen, was ihr in euch rein geschaufelt habt zu Weihnachten. Wir ernähren uns hier derweil ganz gesund, schließlich ist nirgends Trans-Fett in Pommes :)

Sonntag, 26. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part VI - Crusin' Southbound

welcome back to another chapter of our journey... And first things first: Merry Christmas for everybody back in Germany... Hope you had wonderful holidays! Last time....okaaaay, gut, weiter auf Deutsch... Wir ihr ja noch genau wißt, da ihr inwischen den letzten Eintrag auswendig können dürftet, waren wir drauf und dran, nach Savannah zu fahren. Das taten wir dann auch:

Viel gibt es von Savannah nicht zu berichten... Die Stadt ist wunder-wunderschön, wenn man seine Ruhe haben will und schön gestaltete Plätze mag. Davon gibt es nämlich fast 30 kleinere, jeweils mit einem Held dekoriert (was es da so gibt, Bürgerkrieg meistens) Die stadt hat sehr viel Südstaaten-Charme (was auch immer man sich darunter vorstellt ) und läd ein, als Mitglied in der weltbekannten Spazier-Gang aufzutreten...Ansonsten gibt es noch einen Starbucks, einen riesigen Park mit DER Attraktion der Stadt (ein Springbrunnen) und that's all... Ach ja, ne Kunst-Uni noch (SCAD...bei den Amis klingt alles immer wie eine Spezial-Einheit) Also anschauen, Fotos machen, Kaffee trinken und zurück ins Motel, schließlich ist urlaub und kein Wandertag.

Den nächsten Tag ging es weiter an der Atlantikküste genItalien Süden, nach Jacksonville. Kannte ich gar nicht vor dem Urlaub, ist aber wohl die viert-größte Stadt der Welt, was die Flächenausdehnung betrifft... Titel bezüglich ihrer Ausdehnung gewinnen die Amerikaner ja gern, nicht umsonst haben Sie Burger und Erdnussbutter erfunden... Ist aber auch nicht wirklich schwer, wenn man so viel Platz hat, riesige Straßen betoniert und nur Eingeschoß"häuser" mit riesigen Vorgarten baut... Jede andere Nation hätte da 4 Städte auf die Fläche gesetzt (oder das Saarland), aber der Ami führt ja bei Platzmangel einfach Krieg oder anektiert Staaten. Apropos bauen... ihr kennt ja alle die Geschichte mit den drei Schweinchen und dem großen bösen Hurricane Wolf, oder? Offensichtlich sollte man die mal ins Englische übersetzen... Selbst die Baumarkt-Lauben für die Gartengeräte sind bei uns stabiler... da führen die schon erfolgreich eine invasion in europa durch und anstatt sich da was vernünftiges abzugucken, kaufen sie OPEL... naja. Jacksonville war jedenfalls ganz okay, nach einem Besuch der Anheuser-Busch Brauerei (laut Guide habe sich der Gründer den Namen Budweiser ausgedacht...jaja, Namenklau) und anschließendem Prob(e)bieren ging es in die Innenstadt. Leider ist irgendwie zur Zeit trotz Hauptsaison echt mal sehr wenig los hier, und auch dort waren wir nach dem Abgehen der Riverfront und Skyline-bewunderung recht schnell durch. Das meiste andere heißt Museum und ist den Namen erfahrungsgemäß nicht so wirklich wert. Aber das wollten wir trotzdem testen (keine Sorge, Mutter :) ).

Der nächste Tag startete also mit einem Museumsbesuch fürs gewissen. Die Wahl fiel auf das MOMA, was eigentlich ein MOCA war (fragt nicht). Es ließ sich gut eine Stunde damit füllen, aber dazu musste ich mir echt schon mühe geben und so tun, als ob Bilder aus anderen Winkeln betrachtet anders aussehen... War tortzdem schick, muss aber nicht unbedingt morgen wieder sein. Okay, dann weiter auf der Reise, auf nach St. Augustine, eine der ältesten Städte der USA (was jetzt ja nicht ganz so schwer ist). Die weihnachtlich geschmückten Touristenattraktionen hoben wir uns für den nächsten Tag auf und checkten daher erst mal ins Motel ein...oder zumindest war der Wille da. Doch da hier wirklich in so gut wie jedem Motel ein Depp an der Rezeption arbeitet (bisher 4 Ausnahmen), dauerte selbst das eine halbe Stunde. Nicht nur, dass man stets einen Zettel ausfüllt, in dem eigentlich das gleiche gefragt ist wie im Ausweis steht, nein, nebenbei schreiben die deinen Ausweis ja auch noch ab ins System. Und man kann auch gern ignorieren, dass die Kategorien darauf auch in Englisch stehen und bei JEDER nachfragen... Natürlich kann das System nur USA und Kanada, und deshalb zeigt es auch beim ZIP Code 37318 (für Uder) immer Mexiko an... Und natürlich fragt man dann auch gern noch mal nach, ob der Ort in Mexiko liegt... zweimal am besten... es kostete mich meine Zungenspitze, dort nicht ausfällig zu werden und nach tatkräftiger Unterstützung von Kollegen und Telefonjoker konnten wir sogar das Zimmer beziehen... YAY! Als Ausgleich ging es den Rest des Nachmittags in die Outlet Mall, wo wieder erfolgreich das Reisegepäck vergrößert werden konnte. Den Abendburger gabs diemal bei Wendy's, was eine sehr sehr geile Alternative zu BK oder McDoof ist.. Schmackofatz! Abzuraten ist derweilen von Arby's, dass Zeug (ich denke, es sollen Sandwiches sein) schmeckt scheusslich und ich bin mir nicht sicher, ob die nicht mit Yellow Snow(TM) braten.

Dann war wieder ein neuer tag und es ging auf in die historische Altstadt und das Fort von St. Augustine... Dort ist es im Übrigen auch eine Uni (sehr geiler Campus) und die Stadt besitzt wirklich ein tolles Flair... Leider nicht so viel, dass man einen ganzen Tag damit füllen kann (ausser man macht den ganzen Touri-Nepp wie Innen-Fort-Besichtigung, Ghost Tour und Piratenmuseum mit). Dennoch sind die Häuser gut erhalten und sehenswert, die engen Gassen laden zum Stöbern ein und die imposanten Mauern vom Fort und die angrenzende Waterfront sind echt schick. Lohnt auf jeden Fall einen Besuch. Für uns ging es jedoch sogleich weiter, diemal sollte das Ende der Reise Daytona heißen...

Da wir zum Glück sehr früh dran waren, konnten wir nach dem Einchecken (diesmal ohne Deppin) uns direkt an den Strand begeben. Wir hatten auch nicht wirklich viel zu laufen, da unser Balkon quasi über dem Strand schon war... ein wirklich schicker Ort, um tot über dem Zaun zu hängen... Die Temparaturen gaben zwar kein Baden im herkömmlichen Sinne her, somit genossen wir einfach ein Sonnenbad und einen Strandrundgang. Abends ging es dann noch zum Einkaufen, um uns für die abendliche Balkonrunde entsprechend mit geistigen und koffeinhaltigen Getränken zu wappnen. Nachdem dann auch draussen die Sonne weg war und der Mond die Männerrunde stundenlang beschienen hatte, gingen auch bei uns die Lichter aus :)

erstmal wieder genug, ich muss ins Bett. So stay tuned!

Montag, 20. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part V - Atlanta, go go go

hi guys... back again for more infos about the last three days...

Nachdem wir in Mobile wieder mobil gemacht hatten, ging es auf zur längsten Strecke am Stück, die wir (hoffentlich) in diesem Urlaub zurück legen mussten... Das ganze ist halt dem Outback hier in Alabama geschuldet, hier gibt es einfach mal zu wenige Städte... Dass heißt, man fährt endlose Meilen und hat nur Wald... ganz vereinzelt (fast wie in Neuseeland) gibt es kleine Kaffs, in der tatsächlich Menschen zu wohnen scheinen... jeder ca. 500 hr Land am Haus und 4 Pick-Ups in der Einfahrt, schließlich muss man ja mal ein paar Fischer-Dübel aus dem 1.000 km entfernten Bau-MartTM transportieren... Oder den Kühlschrank mit wichtigen Frühstücks-Cerialen wie Ahorn-Sirup, Erdnuss-Butter mit Schoko-Stückchen und Fertig-Pancake-Paste im Jahres-Voratspaket füllen... Und immer drauf achten, Milch halb/halb (also Kaffeesahne) zu kaufen, denn von fettarmer Milch kriegt man ja bekanntlich Fettarme. Whatever, alles halt ein wenig anders in diesen 3-Welt-Ländern.

Was im Übrigen auch auffällt, wenn man so versucht, nicht einzuschlafen weil es so total absolut langwelig ist Auto fährt... die Amis sind auch zu faul, sich neue Stadtnamen auszudenken. Nicht nur, dass wir fein überall ein "New" dranhängt (wie bspw. hier) oder einen Bundesstaat wie meine Schwester nennen ... nein, es werden auch wie doof einfach Namen kopiert... Wer wollte nicht immer schon mal nach Bagdad ohne Schusswunde, oder warum nicht nach St. Petersburg am Wochenende mit dem Auto... Und natürlich darf dann auch jeder Bundesstaat dieselben Namen nochmal für sich haben... Kein Thema, Uncle Sam macht alles möglich... wenn man es also so nimmt, machen wir zwei beide quasi eine kleine weltreise hier...

Und auch das nächste Kliesch... Glysh... Vorurteil bewahrheitet sich: C.O.P.S.! Entweder stehen sie auf Highways herum und warten, dass was passiert, oder sie stehen in Baustellen und warten... na?...das was passiert. Hab nur noch nicht rausgefunden, ob die auch alle Donats essen und verspiegelte Brillen tragen... aber wahrscheinlich schon. Sehr geil... Aber auch Wai Ting ist offensichtlich keine Stadt in China, ebensowenig wie Tip Ping :)

Aber ich schwof ab... Wir fuhren also nach Atlanta, wo es direkt nach dem Einchecken zum NBA Spiel der Atlanta Hawks ging. Fein, fein, waren ja beim letzten trip schon mal bei den Boston Celtics, also wußten wir, was uns erwartet... Tolle Unterhaltung und ein schickes Spiel vor nicht wirklich ausverkauften Rängen... Und es gab auch wieder das salzigste Popcorn der Welt (natürlich refill), aber man schafft echt nichts davon... wenn du das zuhause ins Aquarium schüttest, ist das ein sicheres Grab für jeden Goldfisch... ausser es steht HUSSEL drauf und sie sind schwarz. Spiel ging aber erfolgreich für Atlanta aus. Also mit den Massen zurück zum Auto und ab ins Motel. Denn es war einfach mal zu kalt, um nackt durch die Innenstadt zu laufen.

Der nächste Tag stand im Zeichen von Wasser: Angesagt war das Georgia Aquarium und anschliessend ein Besuch der World of Coca Cola, praktischerweise von den Stadtplanern direkt nebeneinander gestellt. Das ist in Atlanta allgemein so, dewegen waren iwr auch nirgendswo anders. Der Rest sind Hochhäuser und smoglastige Straßenschluchten - haben wir einfach mal schon zuviel gesehen. Das GA war auf jeden Fall toll gemacht, riesige Bassins mit noch vile mehr tollen Fischen, gut erklärt, interaktiv, ein toller Zeitvertreib. Lohnt den Eintritt und ein paar Megabyte an Fotos. Dann ab zur gehirnwäsche bei Coca Cola... Der Guide, der uns begrüßte, war ein lebendes Beispiel dafür, dass es für Angestellte wohl doch noch namensgebende Original-Zutaten in den Getränken gibt... Mein Herz weitete sich zu einem saftigen Steak... Spätestens in den Armen vom Coke Eisbären und dem Zuckerschock beim Probieren dutzender landesspezifischer Coca Cola Soda Marken... Fazit: Wenn man schon mal da ist, kann man dass auch noch anschauen, bezeichnend für Atlanta, dass das die beiden einzigen Highlights waren.

Nächster Stop der Reise liegt dann weiter östlich: Savannah. Stay tuned!

P.S: Bilder hochladen geht grad nicht... und irgendwie schon wieder zuviel Text... hoffe, ihr schlaft nicht zwischendurch ein.

Freitag, 17. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part IV - Beer & Alligators

hallo, liebe zurückgebliebenen... lange nix gehört aus dem ami-land... lag wohl auch ein wenig an meiner faulheit :) naja, inzwischen sind wir in atlanta angekommen, und liegen damit auch gut in unserem eigenen zeitplan für die tour... und hinter uns liegen auch schon wieder einige stunden autofahrt, zeit, dass wir so langsam zurück nach florida kommen, dann ist das ganze gefahre dann zumindest erträglich...

aber zurück nach pensacola, da waren wir ja stehen geblieben... die stadt selbst haben wir direkt mal links liegen gelassen, den nächsten tag ging es gleich weiter richtung pensacola beach... hier gibt es ja immer hinweise auf sog. "scenic routes", also betonwüsten, die ab und zu einen blick auf was schickes zulassen (die sich aufdrängende analogie zu halle muss ich an dieser stelle nicht wirklich extra herstellen, oder?) naja, jedenfalls war das diesmal wirklich eine schicke sache, war direkt an der küste und wir sind dann auch eine weile am strand umher geturnt... im wahrsten sinne des wortes :) traumhaft schön, sicher sehr geil zum joggen, aber das darf man ja in den usa nicht, sonst wird man wegen zu hoher sprotlichkeit direkt erschossen... Weiter dann nach pensacola beach, und ja, hier kann man schon mal tot über dem zaun hängen... endlose strände, tolle häuser direkt am strand... wenn ich ein hurricane wäre, würde ich hier desöfteren mal vorbei schauen... sweet!

dann wieder travel-pussy-alltag, weiter nach new orleans... einchecken, umziehen und los in "The BigEasy"... die Schäden durch Katrina sind eigentlich nicht wirklich sichtbar, da auch nur die Nicht-Touri Teile der Stadt drauf gegangen sind... der Kern der Innenstadt, das French Quarter, ist so schön angegammelt angestrichen erhalten, wie es immer war... die stadt selber hat schon was zu bieten, und läßt nette spaziergänge zu... aber das flair was man sich von dieser stadt erhofft, ist reichlich überbewertet... Klar, die Bourbon Street, eine Bar an der anderen und überall musik, aber alles sehr kommerzialisiert... einzig die abgewrackten Typen an den Ecken mit Gitarre und dem Glauben an ihre Musik halten den Traum aufrecht...

Uns hat es natürlich trotzdem nicht abgehalten, die Bourbon zu beehren und auch abwechselnd (den ersten Tag Mr Funk und den zweiten Mr Frog) uns in den Bars abzuschiessen... was soll man auch machen, bei einer 4-stündigen Happy Hour (3 beer for 1) und in ermangelungen von alternativen :) die bars waren echt witzig, einige auch schön mit reagenzglas-tussies ausgestattet... Reagenzglas-Tussies tragen im Übrigen eben diese den ganzen abend herum und versuchen dem (meist bereits) betrunkenen Gast ein alkoholhaltiges getränk in der Farbe ihrer Wahl für Schnäppchenpreise von 3 $ aufzuschwatzen...mit hilfe ihrer charmanten art oder ganz einfach mit ihren beiden besten argumenten... da durften so einige schlips-jungs schön bluten... gut, dass wir überzeugend bei bier bleiben konnten :) ansonsten war das echt witzig, viele freakige leute, live-musik... so dass wir dass dann doch 2 Tage aushalten konnten... wie gesagt, drunken city... i like! und ach, wie toll war eigentlich der burger im clover grill (der wohl abgefucktesten bar überhaupt dort...auf der homepage ist der laden mit absicht nicht voll zu sehen :) yummie... trotzdem absolutes Muss!)

so, nach dem rausch des vergangenen abends führte uns dann unseree reise weiter in den Süden zum Mississippi-Delta, wo wir uns eine Swamp Tour gönnten... also schön im Touri-Boot durch die Sümpfe schippern lassen und alligatoren suchen... wir haben zum glück auch welche gefunden :) und bis auf die nervige soccer mom, die dem Führer(TM) dem Guide gefühlte 1 000 000 Fragen gestellt hat, war das auch echt eine lustige und interessante sache, nachdem man sich auch auf den fiesen südstaaten-dialekt eingestellt hatte... man hat ja durch die arbeit in münchen bereits gut übung in sowas..

Dann hiess es wieder dogde satteln (und natürlich den immer durstigen Tank füttern) und zurück, diemal richtung georgia... Dafür mussten wir jedoch auch noch durch Loisiana, und dann drängeln sich dort an der ecke auch noch Mississippi, und Alabama... werd so langsam doch noch geo-smart :) die ganze strecken sind wir jedoch nicht mehr gefahren, so dass wir gestern abend in Mobile (sprich: Handy Mo-Beeel) Zwischenstopp gemacht haben... Was gab's da: nix, nen Motel 6, nen Waffle House und wahrscheinlich guten Handy-Empfang...

So, again what learned and enough for today!

Stay tuned for the next episode!

Dienstag, 14. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part III - Travel Pussies

Hello everybody… Der nächste Teil vom Reisebericht ist dran, schließlich sind ja auch schon wieder ein paar stunden ins land gegangen…

Doch soooo viel gibt es eigentlich gar nicht zu sagen…. Die letzten beiden Tage waren eigentlich nur durch Fahren geprägt. Los ging’s logischerweise in Orlando, wo wir uns des Abends über die weitere Route beraten hatten. Nach langem Abwiegen zwischen dem Besuch der Universal Studios, der Universal Islands oder dem Kennedy Space Center haben wir uns (ganz im Zeichen der Linken) gegen alles entschieden und sind direkt weiter gefahren nach Tallahassee… Noch ein Themenpark direkt nach Disney World wäre auch wohl zu viel geworden, außerdem wollten die wieder so massiv die kohle sehen… naja… und KSC war laut Beschreibung jetzt auch nicht soooo geil… mal sehen, vielleicht geht auf der Rücktour was…

Also auf in die Hauptstadt von Florida (was ich bisher nicht wirklich wusste, Zeichen einer eher rudimentären geografischen Ausbildung)… aber vorher noch mal schnell gestärkt im Waffle House… ein sehr geiler laden, indeed! Man wird mit einem geschrienen „Good Moooooooooooooooooooorning!“ standardmäßig begrüßt und auf geht’s zum ordern… Mein Frühstück bestand aus scrambled eggs (rührei), dazu toast (geröstete weissbrotscheibe, viereckig) , sausage patties (fleischartige Scheiben, 120% natürliche fette) und hashbrowns (hasch-kekse). Natürlich begleitet von einer supertollen Buttermilch-Waffel… yummie! Und schon sind die 2000 Kalorien voll!

Jetzt aber wirklich nach Tallahassee. Die Stadt hat einen ähnlichen Charme wie Magdeburg, nur das sie kein eigenes Tokio Bordell Hotel haben… beide städte sind irgendwie landeshauptstädte geworden, wobei in Sachsen Anhalt mit Halle auch keine wirkliche Alternative bestand…. Not gegen Elend eben. Was also hat die Stadt? Nichts. Wirklich. Die einzige „Sehenswürdigkeit war das State Capitol (closed) und die Florida State University (toll, ne Uni)… Also ab zu „Red Lobster“, gefühlte 3 Kilo Seafood gespachtelt und ab nach Hause und verdauen… Verdauen ist nebenbei die einzige olympische Disziplin, in der die Amerikaner mehr Gold gewonnen haben als in „Beach-Fettsein“ Naja, wenigstens hab ich so mein erstes halbes Buch gelesen.

Next day… huch, ich vergaß zu sagen, es ist schweinekalt hier, also ähnlich wie in Deutschland (um die 5 Grad), nur eitel Sonnenschein, so dass man sich mal so richtig in den Klamotten vertut…. Wir hatten uns auf jeden Fall vorgenommen, heute Fahrrad zu fahren, weil hier neben dem Nichts an Sehenswürdigkeiten eine ganz passabler Mointain Bike Trail existiert… schön im Sand wühlen, yay… Nachdem ich mich also schnell noch mit Handschuhen und Mütze ausgerüstet hatte, ging es zum Fahrrad-Verleih, der den crazy germans (… Der DEUTSCHE zittert nicht, er ärgert sich nur so sehr dass es nicht kälter ist …) auch direkt 2 bikes übereignete… und dann ab zum trail, war echt sehr sehr geil, aber auch sehr sehr kalt… trotzdem spaßig, und wir haten nach dem Rundkurs ( 7 Meilen) auch nicht genug und mussten natürlich noch den Historic Railroad Trail abfahren (2 x 16 Meilen )… Spitzen Idee, wirklich… Am Ziel gab es nicht mal nen Cafe, sondern nur Bier und Small Talk mit Theken-Amis… und dann auch noch zurück in der Kälte… waren dann aber sportlich betätigt und durchgefroren pünktlich und mit schmerzenden Popos wieder zurück beim Ausleiher und dann ging es wieder weiter per Dodge…. Naja und nun sind wir in Pensacola, kurz vor der Staatsgrenze zu Mississippi…

Bilder stelle ich dann morgen online, wenn ich mich nicht wieder in eine offene W-LAN Verbindung einklinken muss (in Ermangelung von WiFi im Motel) L und so was nennt sich Zivilisation…

Goodbye, good morning and stay tuned!

Sonntag, 12. Dezember 2010

The Adventures of Jens and Stewwan - Part II - Don't Diss me, Disney!

Newsflash!

Obwohl ich gerade ziemlich müde bin, will ich zumindest mal versuchen, die letzten beiden Tage zusammen zufassen (oder zu fassen? fuck the new german rightwriting-gedöns!)

wir sind jetzt gerade in unserer Standard-Unterkunft Motel 6 in Orlando... Ja, genau, dann wisst ihr auch sicher schon, was wir da gemacht haben... Aber zurück zum Tag eins nach der Ankunft, wir wollen ja mal schön der Reihe nach bleiben: Früh gings raus, gegen halb neun waren wir beide geputzt und geschniegelt und warteten auf die kostenlosen Pancakes, die es ab 9 Uhr geben sollte.... Aber Blowcake, in USA gibt es wohl die unakademische Stunde, und so schaffte es die offensichtlich total überforderte männliche Thekenschlampe doch tatsächlich, um halb zehn Teig zu rühren und sogar den "Kaffee" mal anzuschalten... wir waren dann einfach mal lieber bei Subway essen, die im Übrigen einzige Chance, in USA nicht an Skorbut zu sterben...

Also wie erwähnt, waren wir schon unterwegs, und fuhren schön an der Strandpromenade vom Atlantik nach Norden... So konnten wir auch erste Sonnen-, Strand- und Cruisingerfahrenungen sammeln, die sich im Lebenslauf ja immer mal gut machen (zumindest, wenn man bei Miami Ink anfangen will) So ging es weiter, bis wir Aussicht gegen Vernuft tauschen waren und uns etwas zügiger auf die Interstate gen Orlando machten. Gesagt, tun getan, 4 Stunden gerade aus später waren wir dann endlich angekommen, und zufälligerweise war da eine Outlet-Mall.... Huch, wie kam das denn... na gut, dann können wir natürlich auch gleich shoppen gehen... Diverse Stunden und mehrere Euronen leichter ging es dann auf ins Motel und einkaufen, noch schnell zwei Dünnbier in den Hals gestellt zu Gurgeln, die Webcam und Skype strapaziert und dann ab ins Traumland....

Früh raus, dann ab ins Waffle House und die Fett-Zellen mit Klonen, Freunden und Bekannten versorgt... Es gibt ja gute K-LOW und böse Ri-Ann , und in USA wohnen die alle nebeneinander und in Wolkenkratzern... metaphorisch gesprochen... :) es war jedenfalls schweine-lecker und ich werde wohl ab januar wieder was tun müssen, um die "erinnerungen" an USA wieder los zu werden... und dann aber los zu World Disney World...

Und da waren wir, two childs @ heart and mind... gut, nebenbei gesagt ist dieser Park eine bessere Idee zur Geld-Abzocke als die Gründung eines Maori-Dorfs und Haka-Essen... Aber hey: es ist Disney World! Also Augen zu und Portmon... Portmona.... äh--- Geldbörse auf und rein da... Zum Glück hatten heute nur gefühlte 2 Mio. andere Leute die selbe Idee und alle hatten 5 Kinder... Wahnsinn... Warum vermehren sich bitte die Amis so unkontroliert? Dann braucht es bald wieder einene Krieg, um die ganzen Leute unterzubringen... na ja...

Und was will man hier schreiben... Toll wars, wir haben auch alles geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, insbesondere Space-, Splash- und Thunder Montain, Pirates of the Caribean und die Shows und Paraden. Bilder gibt es auch viele, aber nicht heute und nicht hier... Die Sonne begleitete uns natürlich auch den halben Tag, und all das ließ fast den horrenden Eintritt vergessen... Aber was kann man nicht alles dort lernen:

1. Amis tragen stets geschmacklose Sachen und sehen scheiße aus, ausgenommen Schwarze, die können alles tragen.
2. Amis tragen entweder Laufschuhe (ugly),zu große Turnschuhe mit Luftpolsterung oder Crocs.
3. Jeder Ami trägt mindestens EIN Acces.. Acccessoi... naja, Kleidungsbestandteil, der Mausohren hat, pink ist oder zumindest im Park gekauft wurde.
4. Amis essen Fleischkeulen to go... auch Mädel. Im Laufen. halbe Wildschweine. Wie Eis. Nur aus Fleisch. Abgefahren.
5. Stell dich NIEMALS bei Winnie Pooh an. Tu es nicht. Niemals. Du bekommst einen Hörsturz (Kinder... Tröten...Trommeln...) und wirst alt, bevor du auch nur einen Meter vorwärts kommst.
6. Geh nie mit deinen Kindern in den Park, ansonsten wirst du ein Jahr für die Rechnung arbeiten müssen. Und da gabs noch keinen extra Mickey-Mouse-Hut.
7. Disney hätte nebenbei noch Hersteller von Kinderwagen werden sollen...

Alles in allem ein sehr anstrengender tag, ich bin echt ziemlich platt und jetzt geht es noch mal an die Planung für morgen... Wahrscheinlich werden wir weiter fahren in richtung nordwesten... but u'll see... So stay tuned!

Freitag, 10. Dezember 2010

Day 1 - The Beginning

Hallo liebe zurückgebliebenene,

dann will ich auch mal wieder das blog reaktivieren... schliesslich sollt ihr ja auch ein wenig teilhaben von dem erlebtem und ausserdem vergisst man ja sonst die kleinen details...

Nachdem wir (franzi, jens, und meinereiner) also heute morgen den kleinen gruenen boliden freigeschippt haben, ging es in schrittgeschwindigkeit zum airport... und siehe da... der tag ging gut los, alle flüge nach frankfurt gestrichen... Wat nun? die hilfsbereite tante am tickettresen bot uns nach kurzem check einen alternativflug an... lustigerweise einen besseren als wie vorher hatten... nach Düsseldorf und dann direkt nach miami... also zugeschlagen und ab in den flieger... leider ohne die frau kersting, aber da muessen wir jetzt beide durch...

kaffee, kippe, einchecken und nach 10sekündigem erreichen der flughöhe ging es wieder runter.... aufenthalt in düdo, eindecken mit duty-free rauchware und auf in den nächsten frisch enteisten flieger gen usa... an bord dann die totale ernüchterung für meinen "du musst wieder mehr lesen" vorsatz... alle geilen filme der letzten monate an bord... leider auch ein paar enttäuschngen dabei, aber ansonsten habe wir die 10 stunden wohl komplett durchgeguckt...

und dann endlich in miami, das übliche gewichse mit dem zoll "...sind SIE schuld am zweiten weltkrieg..." oder "...mögen sie flugsimulatoren..." naja, natürlich bleiben wir alle freundlich und geben gern auch alle unsere fingerabdrücke ab... grr... was machen die damit? versauen glastische? Egal, koffer holen und mietwagen suchen... schön, dass das terminal gefühlte 3 stunden weg ist, und ein beschissen ausgeschildertes shuttle einen dahin bringt... naja, wenigstens durften wir wählen, einen netten weißen dodge charger...

und dann mit navi und gespür ins hostel, einchecken und einkaufen... und jetzt wird die route beraten... so denn, mehr dann die nächsten tage, und an dieser stelle noch mal ein hoch auf das kostenlose WiFi der Stadt Miami...

Donnerstag, 19. November 2009

the hiking is the disire of the miller

ueberraschenderweise bin ich heute morgen sogar aufgewacht um 5am :) passiert mir sonst ja nie ohne zweiten und dritten wecker, aber gut, ich werd dass sicher auch nicht bis nach Deutschland retten koennen..ausserdem schnarcht da keiner wie eine horde Orks :)

fruehstuecken und los gings mit mel und fitsch auf die grosse wanderung, 20 km ueber den kamm vom Mount Ngggg... Ngauru ... na, halt der Mount Doom und dem Mount Tongariro auf knapp 2000m hoch. schon beim losfahren waren die berge endlich mal zu erkennen und nach anfaenglichem Nebel hatten wir auch soooooooooooo einen geilen blick auf das panorama...wahnsinn...gut der weg war komplett ueberlaufen, da nicht nur wir auf besseres wetter gewartet hatten und der walk ziemlich populaer ist, aber wir konnten es meist schaffen, vor der horde halsloser monster aus den tiefen von mordor dem einen Schulausflug zu bleiben, dann war es okay... der anstieg war schon ziemlich anstrengend, aber der ausblick da oben auf die berge und Emerld Lakes, die Kraterlandschaften und lavaformationen war jeden muskelkater wert...sag ich zumindest heute noch :)

wir haben auch ganz gut die zeit von 8 Stunden dafuer eingehalten, ich werd dann demnaechst mal ein paar videos online steellen, dass ihr euch ein bild machen koennt... hach, so geil.. es waere echt ein jammer gewesen, ohne diesen walk hier weg zu muessen, aber wir sind ja glueckskinder...zumindest ab und zu... haette da durchaus noch eine stunde in der sonne am berghang liegen bleiben koennen, war echt krass, fuenf minuten vorher brauchte man handschuhe und dann war es wieder bruetend heiss... mal sehen, was meine melonomquote so sagt nach diesem tag :) die anderen beiden haben sich in der zeit blasen beim tennis spielen geholt und werden dafuer morgen frueh per heli sich das ganze von oben beaeugen und bilder jagen gehen.

abend gab es heute noch mal zum abschluss bbq... da ganze analog zum tischtennis als chinesisches fast food.. d.h. einer musste so lange grillen bis der andere seinen burger belegt hatte, dann war wechsel beim grillen... d.h. man hatte 3 burger (der anderen) zeit, seinen zu essen und war dann wieder dran... somit setzt das saettigungsgefuehl erst dann ein, wenn es zu spaet ist.. daher liegt der rest auch schon lang und auch bei mir iast alle enegie in den Magen abgezogen... ein rind, sie zu knechten, oder so... fuehlt sich zumindest so an...aber lecker wars. trotzdem ne scheiss idee. ich werd dann mal versuchen, ins bett runter zu rollen...

morgen ist dann der letzte Tag *schnueff* un dann gehts zum flieger nach Auckland... den naechsten post dann also (wahrscheinlich)wieder aus deutschland...

bis bald

K.I.W.I.

Nach der lehrreichen BWL-Vorlesung in Rotorua stand am naechsten Tag etwas ganz feines an: Richtig scheiss Wetter naemlich.

Wer das nicht kennt, kann ja mal in Deutschland vor die Tuer gehen...also ich will nichts hoeren, ja, es regnet auch in Neuseeland (wenn man nicht in Rotorua das Maori-Sonnengott-Package gekauft hat)... Klar ist das doof, man muss die Schafe auswringen und weiss gar nicht, was man vor langeweile machen soll...voller tatendrang haben wir dann auch nachgefragt, ob denn auch indoor was geht in taupo oder umgebung. gut, wir koennten in das museum gehen, aber da hat sich der typ auch schon selber totgelacht, als er das vorgeschlagen hat. Also, was macht der tourist, wenn es pisst, er faehrt kiwis glotzen!

Diese vieher koennen ja nicht so wirklich viel, deswegen sind sie ja auch vom aussterben bedroht... das alte darwinistische highlander-spiel wie mit DVD- und DVD+ ... die fruechte schmecken auch einfach mal besser als die voegel und haben auch ein viel besseres packmass fuer die industrie... naja, und da man sich ja damals bei der schoepfung so eine muehe gemacht hat und aus einem wackligen IKEA-Regal und einem zahnstocher diese kippligen vieher gekreuzt hat, werden die natuerlich in speziellen zuchthaeusern aufzuchstaetten wegen ihrem aussehen aufgezogen, gehegt und gepflegt und wieder in der freien natur ausgesetzt und der nahrungskette von Hunden und Opossums angegliedert also ein kiwi ist schon echt ein cooles vieh, und wir wollten natuerlich nicht hier wegfliegen ohne einen echten zu essen gesehen zu haben.

Also wieder zurueck ins El Dorado der Touristik und ab zum Kiwi Encounter... dort wurde uns alles wichtige gezeigt, wie die Organisation arbeitet und wir hatten auch glueck, einen echten kiwi aus naechster naehe zu sehen... die anderen haben entweder gepennt oder sind im kaefigkoller durchs nachtgehege gestolpert... die vieher pennen naemlich am Tag, es scheinen daher entfernte vorfahren von mir zu sein. nur halt mit einer noch groesseren nase. dafuer hab ich laengere arme und kann zumindest nen flug buchen...so!der rest vom tag war dasn durch die Jagd nach Souveniers gepraegt, mehr oder weniger erfolgreich fuer die einzelnen. dann kamen wir endlich in die situation, die Ein-Tages-Wanderung im Tongariro National Park zu buchen, da das Wetter fuer den naechsten Tag (also heute) gut sein sollte)... YAAAY! und da das schon um 6am los ging, gabs abends dann nicht mehr so viel zu erledigen, ausser backpack packen.

Mittwoch, 18. November 2009

how to make your first million

gestern ging es dann naemlich nach Rotorua, DIE attraktion schlechthin fuer Pauschal- und Clubtouristen... Naja, da duerfen wir natuerlich auch nicht fehlen...hehe..also unseren van voll geladen und ab dafuer...

die ganze gegend ist voll mit vulkanischen auswurf highlights, geysire, heisse quellen, mini-vulkane und sonstige ueberbleibsel von vergangenen ausbruechen und der guten alten plattentektonik unterhalb von NZ. aber hier hat das alles seinen preis, schon die erste angefahrene station verliessen direkt wieder nachdem wir uns die preisliste angeschaut hatten und die sachen, die man dafuer sieht bzw. nicht sieht :) und so ging das auch weiter :)
sind dann erst mal zur tourist infomation gepilgert und uns mit gefuehlten 5000 flyern beschaeftigt. die militaerdiktaur unter funke/grassow befahl die demokratische entscheidung fiel auf ein package: Besichtigung eines original Maori (TM) Dorfes mit Konzert und Hangi (das ist maori fuer abzocke festmahl) und dazu gab es kostenlosen eintritt ins Hells Gate (was leider nicht von den gleichnamigen Angels betrieben wird).

gebucht, und weiter gings mit einem kleine Stadtspaziergang (so was macht man auch echt nur im urlaub) die stadt kann aber echt mal gar nichts, die highlights sind ein park mit ca. 500 stinkenden schlammloechern, die am anfang irgendwie noch witzig sind, wenn da so was vor ich hin brodelt, nach dem dritten aber einfach nur noch stinken... ein paradies fuer alle Schlamm-pen und deine Mud-da :) das war es eigentlich auch schon, obwohl der hafen und das ufer vom lake rotorua auch recht schick waren... sind dann weiter zum Hells Gate, unser Gutschein galt naturlich NUR fuer den rundgang und nicht fuer das Spa, und los gings... zu aller ueberraschung gab es: stinkende schlammloecher und jede menge schwefel... die einzelnen formationen hatten im namen immer irgendeine analogie mit teufel oder hoelle (bis ihnen die namen ausgingen, da stand dann devils exit und hatten auch nach 15 minuten ihren zauber verloren... inzwischen gehen wir davon aus, dass das ganze gelaende mit fussbodenheizung ausgestattet war und mit dem hier vertirebenen Toastbrot gefuetterte Maori (TM) die Blasen ins wasser furzen...

Dann abends kam ja DIE Godfather of all Maori Expirience ever auf uns zu, und wir durften teil der bestlaufensten gelddruckmaschine der insel werden :) das kann ich alles gar nicht schreiben, wie schlecht das gemacht war, wir kamen dann zum Maori (TM) dorf hin, was schon ganz traditionell mit auf Wellblech und Plastik genageltem Holz bestand...alles urspruenglich, versteht sich...dann kamen die reisebusse, womit die ganzen rentner mit beatmungsgeraet und zivi angekarrt wurden, um ein stueck der kultur der maori (TM) zu sehen... DIESE dort gezeigte show kultur besteht im uebrigen aus laecherlichen taenzen und gesten von schlechten laiendarstellern, die im akkord ihr programm runter spielen... sehr geil, alles durchgetaktet, das highlight war das konzert, in dem der geschaeftsfuehrer haeptling mit einer GITARRE gespielt hat...wer schon immer wissen wollte, wo die Gitarre urspruenglich herkiommt weiss jetzt bescheid, die ersten waren sicher auch aus einem toten hohlen Kiwi, auf dem Opossumdarm gespannt war :) sehr geil, natuerlich haben wir mitgeklatscht wie in einem mosikitoschwarm...dann gab es endlich essen, ganz traditionell im Essensaal 2 und im hintergrund erklang schon die melodoe fuer die naechste besuchergruppe, die exakt 1 stunde nach uns eingefahren wurden... ueber das essen kann ich nicht wirklich meckern, wobei sascha das komplett anders sah...

aber als dann der alleinunterhalter gitarrenschlumpf maori ein countrylied angestimmt hat und uns alle raustrieb, wir im gift shop den selben nepp wie im souvenierladen (nur doppelt so teuer, ich sach nur MIGHTY MAORI PEN) und auf der toilette den lageplan fuer ein traditionelles Maori (TM) dorf (bestehend aus Bush, Concert romm, Dining room 1 und 2 sowie firearea sowie marketplace and assembly area) fotogrfiert hatten, war es dann doch zeit zu fahren... es tut mir echt leid fer jeden echten maori (TM), dass wir das sehen mussten, aber vielleicht gibt es die ja auch nicht wirklich und das waren nur die ersten werbetraeger fuer ma-o-am

gegen diese stadt ist 9live eine gemeinnuetzige stiftung und Jamba kostenlos... und wir muessen noch mal her, weil wir noch zum KIWI ENCOUNTER wollen, was wir nicht geschafft haben...verdammt...aber es war echt einer der lustigsten tage des urlaubs, irgendwie...

dann drueckt uns mal die daumen, dass wir es noch auf den Alpine Crossing Track schaffen, weswegen wir eigentlich hier sind...dazu muss der wettergott jedech endlich mal mit dem gezicke aufhoeren...

Dienstag, 17. November 2009

pretty fly for a white guy

Tach auch...
jetzt sind nur noch 3 Tage uebrig von dem schoenen urlaub *schnueff* und ausgerechnet heute muss das wetter uns mal wieder einen strich durch die tagesplaene machen, weil es den ganzen morgen schon schifft, als wenn saemtliche maori-goetter gestern ein wettsaufen veranstaltet haetten...but first things first...
wie man lesen kann, bin ich ja nicht draufgegangen beim fallschirmspringen (allen CD-Sammlungsgeiern zum trotz...kauft euch die dinger selber, ihr nassauer :o) ) und der fitsch lebt natuerlich auch noch... War so was von geil, ich hab mir glaub ich die Seele aus dem Leib geschrien :) und hatte nen Dauergrinsen im Gesicht... War nur am Anfang ein total mulmiges gefuehl, wenn du da die ersten 10 Minuten im Flieger nach oben sitzt... aber dann hab ich mich auch schon drauf freuen koennen und das gefuehl ist echt so gigantisch, werde ich wohl noch mal machen muessen... wir sind dann doch auf 15.000 fuss hoch geflogen, dass waren dann knapp eine minute freier fall...yay... und dann nachdem die reissleine gezogen war, war da ja absolute stille und ein so toller ausblick.. hach, ich bin schon ein wenig begeistert, uns haben noch ewig danach die haende gezittert. das video dazu ist auch ziemlich geil, ihr werdet es dann ja sehen....
die anderen waren in der zeit quad fahren und waren aehnlich begeistert, fuenkchen hat so ein teil gleich mal im bush geparkt, aber alles kein problem... das werde ich dann am letzten tag hoffentlich auch noch schaffen... ansonsten war der tag dann recht chillig, wollten uns auch das erlebnis nicht noch mit etwasanderem entwerten und sind abends noch zu den Huka Falls gewandert...vorbei am Hot Stream wo schon besoffene Amis im schlamm gespielt haben...diese Huka Falls sind nicht wirklich hoch, aber die kraft und geschwindigkeit in der das wasser da am start ist, sind schon ziemlich abgefahren...wir haben uns dann noch drauf geeinigt, die restlichen 3 Tage in Taupo zu bleiben und die sachen in rotorua als tagestrips zu erfahren... war auch definitiv eine gute entscheidung...