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Montag, 1. Dezember 2008

Nu mache doch mal die Türe uff, Meiner!

Alle Jahre wieder... der Musik-Video-Adventskalender! Auch dieses Jahr werde ich (und die üblichen verdächtigen Gastblogger) jeden Tag bis Weihnachten mit einem kleine Video versüßen... vielleichti ist ja auch das ein oder andere neue dabei? We'll see und los geht's dieses Jahr mit Bodi Bill:



(YouTube DirectNeddle)

Bodi Bill waren heute die Vorband von Polarkreis 18 beim Konzert im Werk 2 in Leipzig. Ich hatte nur in der INTRO bisher schon recht viel positives lesen können und die Vorschusslorbeeren waren definitiv nicht verkehrt... Sehr geiler Sound, satte Bässe, ich find in dem Lied dort Faithless, Tricky, Massive Attack und andere Einflüsse wieder, wobei die Band sehr abwechslungsreiche Stcüke hat, die sich nicht kategorisieren lassen wollen (was auch für Abwechslung beim Konzert sorgt). Mit dem stimmgewaltigen Sänger und einem wie wild umher zappelnden Keyboarder am Start hab ich sie gleich in mein Ohr geschlossen. Prädikat: wertvoll!

Die Polarkreise danach waren gewohnt sehr geil live, inzwischen auch sicherer und runder in der Performance. Ein sehr cooles Konzert, lieder mit dem beschissensten Publikum, was ich je hatte. Man konnte so etwas schon befürchten nach dem ganzen Hype um die Single und die Kartenverlosung auf Sputnik. Es waren einfach viel zu wenig "richtige" Fans dort, die meisten kannten wahrscheinlich nur "Allein, Allein" und standen lsut- und bewegungslos rum. Hinter uns (Claudi, Jens und ich) standen 2 blöde Planschkühe, die KOMPLETT das Konzert durchgequatscht haben, und sich die ganze Zeit über die Band und den Sänger lustig gemacht haben. Gut, habt eure Meinung, aber dann bleibt um alles in der Welt zu Hause oder geht an die Bar... Meine Fresse, die haben mich immer wieder aus der Stimmung gebracht, selbst bei den ruhigen Stücken wurde rumgelabert... Und das auch fast überall... Bleibt als Fazit, dass das Album live noch viel viel besser klingt (130/70...wow) und wirkt und dass ich das nächste Mal wieder direkt vor der Bühne stehe inmitten der Menschen, denen (diese) Musik ähnlich am Herzen liegt wie mir. Fuck off.